Brandaktuell

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Rauchmelder retten Leben PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Philipp Grawe   
Sonntag, den 29. Oktober 2006 um 21:50 Uhr
Die erfolgreiche Kampagne „Rauchmelder sind Lebensretter. Für Ihr sicheres Zuhause" geht in die zweite Phase. Das Ministerium für Bauen und Verkehr und das Innenministerium mit freundlicher Unterstützung der Provinzial Versicherungen in Düsseldorf und Münster werben wieder verstärkt für die kleinen unscheinbaren Lebensretter.heimrauchmelder
Sinn und Zweck dieser landesweiten Kampagne zum Brandschutz ist natürlich die Zahl der mit Rauchmeldern ausgestatteten Wohnungen zu erhöhen. Dabei appellieren sie nicht nur an die Eigenverantwortung jedes einzelnen, sondern auch an sämtliche Wohnungsbauunternehmen gezielt Rauchmelder in ausreichender Anzahl in den Wohnungen zu installieren. Neben den Feuerwehren haben viele Schornsteinfeger und Verbände ihre Mithilfe bereits zugesagt. In nächster Zeit werden mit Aufklärungs- und Informationsmaterial, sowie mit Flyern, Beratungshandbücher, Infostände und Internetseiten verstärkt für den Einbau der Rauchmelder geworben.

Der Homepage der Kampagne zu folge sterben jeden Tag 2 Menschen an den Folgen eines Brands. Dabei ist weniger das Feuer für den Menschen gefährlich, als vielmehr der dabei entstehende hochgiftige Kohlenmonoxid. Dieses Gas verhindert die Sauerstoffaufnahme im Körper, sodass man innerlich erstickt. Die Tücke hierbei: Kohlenmonoxid ist geruchlos und farblos und somit nicht wahrnehmbar.

Brandrauch und somit auch Kohlenmonoxid wird nicht - wie viele irrtümlich glauben - erst bei einem Brand größeren Ausmaß gefährlich. Es kann zum Beispiel auch schon bei einem in Brand geratenen Adventskranz zu tragischen Folgen kommen. 2 Atemzüge des Brandrauchs können schon tödlich enden.

Der Brandrauch an sich ist heimtückisch und hochgiftig. Er vernebelt die Fluchtwege, zieht durch jede Ritze und betäubt in kürzester Zeit.

Rauchmelder warnen rechtzeitig mit einem schrillen Alarm. Somit sind sie nachts sehr wertvoll, denn sie wecken auch aus dem tiefsten Schlaf.

Es gibt unterschiedliche Arten von Rauchmeldern. Doch welcher ist für Sie geeignet? Grundsätzlich reicht ein einfacher batteriebetriebener Rauchmelder für Privatwohnungen aus. Sie sind leicht zu installieren und sind im Fachhandel oder auf Baumärkten auch für kleines Geld erhältlich. Allerdings müssen die Batterien in regelmäßigen Abständen gewechselt werden.

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Eine vergessene Zigarette kann fatale
Folgen haben!

Als Faustregel gilt: Als Mindestausstattung sollte ein Warngerät pro Schlafzimmer und Kinderzimmer sowie im Flur. Man sollte sich überlegen, ob man in der Küche oder im Badezimmer Rauchmelder installiert, da dort Dämpfe Fehlalarme auslösen. Denken Sie daran in jeder Etage Melder zu installieren, auch im Keller und auf dem Dachboden. Die Geräte werden möglichst in der Raummitte und zentral unter die Decke montiert.

Neben den einfachen batteriebetriebenen Rauchmeldern gibt es auch Melder, die über das Hausnetz gespeist werden. Diese sind zwar ein bisschen teurer, doch sie liefern einen entscheidenden Vorteil: Sie müssen keine Batterien wechseln und sind auf jeden Fall auf der sicheren Seite. Leere Batterien sind laut Brandstatistiken (Großbritannien, 2002) die häufigste Ursache dafür, dass Rauchmelder im Ernstfall nicht alarmieren.

rtemagicc_maedchen_200x200.gifDann gibt es noch die Funkrauchmelder. Diese sind entweder untereinander vernetzt oder mit einer zentrale Verbunden. Sobald ein Rauchmelder alarmiert gibt er ein Signal an alle anderen Rauchmelder weiter, so dass diese ebenfalls alarmieren. An der Zentrale kann dann bequem ermittelt werden, wo sich der Brandherd befindet. Diese Rauchmelder sind vor allem in weitläufige und große Wohnungen, sowie Firmen geeignet.

Bei dem Kauf von Rauchmelder sollen Sie auf jeden Fall darauf achten, dass das Gerät Ihrer Wahl ein CE-Zeichen trägt und von einer anerkannten Prüfstelle nach der Norm DIN EN 14604 geprüft ist und über einen Testknopf zur Funktionsüberprüfung verfügt. Des Weiteren sollten Sie bei batteriebetriebenen Rauchmeldern darauf achten, dass diese bei nachlassender Batterieleistung ein Warnsignal abgeben.


Weitere Infos finden Sie auf der Internetseite der Kampagne.

http://www.rauchmelder-lebensretter.de

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 31. Oktober 2010 um 13:04 Uhr
 
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