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| Verhalten bei Gewitter |
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| Geschrieben von: Nils Petermann |
| Sonntag, den 22. Oktober 2006 um 19:11 Uhr |
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Naht ein Gewitter, kann richtiges Verhalten lebensrettend sein.
Vor allem jetzt im Herbst stößt man immer wieder auf ein Gewitter. Alte Weisheiten wie "Vor Eichen sollst du weichen - Buchen sollst du suchen" kann man dann getrost vergessen, denn jeder allein stehende Baum ist einschlaggefährdet, da Blitze in der Regel vom höchsten Punkt angezogen werden. Die hohen elektrischen Spannungen der Blitze von bis zu mehreren 100 Millionen Volt führen bei Menschen mitunter zu schwersten Verletzungen - in einigen Fällen sogar zum Tod. Gebäude und elektrische Geräte können durch Brände oder Explosionen stark beschädigt werden. Die Gefahr bei Gewitter von einem Blitz getroffen zu werden, ist aber relativ gering. Statistisch gesehen sterben in Deutschland jährlich nur etwa 5 bis 10 Menschen durch Blitzeinwirkung. Um dieses Risiko komplett auszuschließen, sind einige Maßnahmen zu treffen.
Wer während eines Gewitters mit dem Auto unterwegs ist, braucht sich keine Sorgen zu machen: Jedes Fahrzeug wirkt wie ein Faradaykäfig, der einen Blitz über die Metallkarosserie ins Erdreich ableitet. Autofahrer sollten bei Gewitter allerdings anhalten oder zumindest die Geschwindigkeit drosseln. Denn durch den Blitz kann man sich erschrecken oder geblendet werden und so die Kontrolle über das Fahrzeug verlieren. Um die Gefahr einschätzen zu können, kann man die Entfernung eines Gewitters messen:
Als erstes ermittelt man die Anzahl der Sekunden zwischen Blitz und Donner (nicht umgekehrt).
Generell kann man sagen, dass eine Entfernung von ca. 3,5 km (also 10 Sek.) als völlig sicher eingestuft werden kann. Hält man sich näher an einem Gewitter auf, sollte man sehen, dass man sich a) entfernt, oder b) in Sicherheit bringt (Haus oder Auto) Dies ist notwenig da vertikale Blitze zwischen 5 - 7 Kilometer lang werden können, horizontale Blitze sogar 8 - 16 Kilometer Länge erreichen können. Mit Hilfe von Radargeräten wurden sogar schon horizontale Blitze von 140 Kilometer Länge gemessen. Sollte dennoch der äußerst seltene Fall eingetroffen sein und jemand ist vom Blitz getroffen worden, denken Sie daran dieser Person zu helfen.
Ein Blitzschlag verursacht meist schwere Verbrennungen; auch Lähmungen, Atemstillstand, Gehirnschäden und Bewusstseinsstörungen können eintreten. Bis ärztliche Hilfe eintrifft, können sich Ersthelfer ruhig um den Verletzten kümmern. Für sie besteht generell keine Gefahr, denn der Blitzstrom entweicht in maximal zwei Sekunden aus dem Körper.
Textquelle: http://www.elektronik-kompendium.de/sites/grd/0902071.htm
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| Zuletzt aktualisiert am Montag, den 30. Juni 2008 um 10:36 Uhr |




Also Sekundenanzahl * 343 m = Entfernung des Gewitters